Stand: April 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der VoltageAI UG (haftungsbeschränkt), Regerstraße 18, 58710 Menden (nachfolgend „Auftragnehmer"), und dem Auftraggeber über IT-Dienstleistungen, Managed Services, KI-Beratung und damit verbundene Leistungen.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB.
(1) Der Auftragnehmer erbringt IT-Dienstleistungen, insbesondere:
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, dem Service Level Agreement (SLA) oder der Leistungsbeschreibung.
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
(2) Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande.
(1) Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik und mit der im IT-Bereich üblichen Sorgfalt.
(2) Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich als verbindlich bestätigt wurden.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Dritte (Subunternehmer) einzusetzen. Er bleibt dem Auftraggeber gegenüber für die ordnungsgemäße Erfüllung verantwortlich.
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner, der zur Entgegennahme und Erteilung von Weisungen befugt ist.
(3) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und verzögert sich dadurch die Leistungserbringung, ist der Auftragnehmer von der Einhaltung vereinbarter Termine befreit.
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot oder der geltenden Preisliste. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Bei Managed-Service-Paketen wird die monatliche Pauschale jeweils im Voraus zum 1. des Monats fällig.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern nicht anders vereinbart.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen (§ 288 Abs. 2 BGB).
(1) Managed-Service-Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 1 Monat und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt wird.
(2) Projektverträge enden mit Abnahme der vereinbarten Leistung.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit der DSGVO und dem BDSG. Bei Bedarf wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
(2) Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur im Rahmen der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen, sofern keine Kardinalpflicht verletzt wurde.
Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Cyberangriffe auf die Infrastruktur des Auftragnehmers, Streiks) berechtigen den Auftragnehmer, die Leistungserbringung für die Dauer der Störung auszusetzen. Die Vertragsparteien werden sich unverzüglich über die Auswirkungen informieren.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist — soweit gesetzlich zulässig — Menden (Sauerland).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.